Herzlich Wlkommen, das ist eine Hausarbeit über NETBOOK`s

NETBOOK

Als Netbook wird eine Klasse von Notebooks bezeichnet, die besonders auf Mobilität und einen niedrigen Preis ausgelegt sind, und die dafür bei der Leistungsfähigkeit und Ausstattung deutliche Kompromisse eingehen; obwohl sie insbesondere als mobile Internet-Clients konzipiert sind, verfügen nur wenige Modelle über ein integriertes Mobilfunk-Modem (UMTS).

KONZEPT

Netbooks wurden entworfen, um mit Browserfunktionen im Intranet oder im Web zu surfen oder Webapplikationen zu verwenden, wurden sie leistungsschwächer als konventionelle Notebooks und Subnotebooks entworfen, z. B. mit kleinen Festplatten und schwächeren Prozessoren. Dadurch konnten die Preisvorteile gegenüber den teureren Subnotebooks, welche eine ähnliche Displaygrösse besitzen, erzielt werden.

Das Display von Netbooks hat in der Regel eine Bilddiagonale von 18 bis 30 cm (7 bis 11,6 Zoll)[1][2], ein optisches Laufwerk ist grundsätzlich nicht integriert. In Abgrenzung zu den UMPC haben Netbooks nur selten einen Touchscreen, dafür aber eine vollwertige QWERTZ-Tastatur und Touchpad.

Als Betriebssystem kamen ursprünglich verschiedene Linux-Distributionen und später Microsoft Windows XP[3] zum Einsatz, denn die Rechenleistung war bei den meisten Netbooks für Windows Vista nicht ausreichend. Mit dem Verkaufsstopp von Windows XP am 22. Oktober 2010[4] war auch die Auslieferung von neuen Netbooks mit XP nicht mehr möglich, sodass fortan Netbooks überwiegend mit dem verhältnismäßig ressourcenschonenden Windows 7 Starter ausgestattet sind.

Da jedoch das Netbook von den meisten Kunden einfach nur als günstiges Notebook wahrgenommen und verwendet wurde, existierte schon bald ein Trend zu stärkeren Komponenten, um den Kundenerwartungen entgegen zu kommen.[5] Mit dieser neuen Geräteklasse verschwimmt die Grenze zu den Subnotebooks.[6]

Mit neueren, leistungsstärkeren Modellen mit mehr als 2 GB RAM und einem hochauflösenden 12,1"-Display wird auch Windows 7 Home Premium verwendet.r

Marktentwicklung

Nach einer Studie des Marktforschungsanbieters Gartner machten Netbooks bereits im zweiten Quartal 2008 3 % des weltweiten PC-Marktes aus, bevor viele der großen Anbieter überhaupt derartige Geräte anboten.[18] Im dritten Quartal 2008 stieg dieser Anteil im Wirtschaftsraum Europa, Nahost und Afrika (EMEA) zusammen auf 10 %, in den USA auf 5 %.[19] Eine andere Studie berichtet von 7,7 % für EMEA und nennt mit 2,2 Mio. Geräten erstmals konkrete Zahlen.[20]

Von Analysten wurde das Netbook-Konzept als eine Herausforderung für die marktdominierende Position des Betriebssystem-Herstellers Microsoft gewertet, da durch die Konzentration auf grundlegende Funktionen und Internetnutzung das Betriebssystem unwichtiger werden könnte[21] und somit auch die Weiterentwicklung von benutzerfreundlicheren Linuxsystemen von breiterem kommerziellen Interesse sein könnte. Das zeigte sich beispielsweise in den Bemühungen von Intel um das Moblin-Projekt.[22] Diese Vision hat sich bis 2012 jedoch nicht bewahrheitet: ursprünglich eine reine Linux-Domäne, hat sich bei den Netbook-Verkäufen mit vorinstallierten Betriebssystem der Windows-Anteil, mit dem verfügbar werden von Windows XP als Option 2008, bis 2009 auf über 90 % erhöht.[3] Auch hatten Netbooks mit vorinstallierten Linux-Distributionen mit überproportionalen Rückgabe- und Umtauschquoten durch die Käufer zu kämpfen.[23]

Seit der Einführung der Tablet-PCs hat sich die Situation auf dem Markt für Netbooks im Jahr 2011 verändert. Der zunehmende Konkurrenzdruck hat im ersten Quartal 2011 zu einem deutlich niedrigeren Absatzvolumen geführt, als dies von den Herstellern angenommen wurde. Microsoft veröffentlichte jüngst Zahlen, die einen im Vergleich zum Vorjahresquartal 40%igen Rückgang der Netbook-Verkäufe im ersten Quartal 2011 belegen.[24]

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Netbook

 

Software

Die Wahl des Betriebssystems für Netbooks unterscheidet sich deutlich von der für andere PCs, da die Leistung begrenzt ist und Lizenzkosten relativ stärker ins Gewicht fallen.

Die Vorgängerversion der aktuellen Betriebssystemversion Windows 7 von Microsoft, Microsoft Windows Vista, schied als Betriebssystem aus, da die Leistung typischer Netbooks nur geringfügig über den Minimalanforderungen des Systems lag und vor allem die Lizenzkosten die Geräte deutlich verteuert hätten. In Europa sind die meisten Geräte derzeit noch mit dem eigentlich eingestellten Vorgänger Microsoft Windows XP ausgestattet, dessen Verfügbarkeit speziell für Ultra Low Cost PCs um zwei Jahre zunächst bis Juni 2010 verlängert worden war.[25] Hierbei wird die Lizenz je nach Leistung des Systems weiter verbilligt; die zulässige Ausstattung ist allerdings nach oben begrenzt.[26] So sind maximal 1 GB Arbeitsspeicher zulässig; darüber sollte nach Microsofts Vorstellungen Windows Vista verwendet werden. De facto wird diese Begrenzung jedoch entweder ignoriert oder Systeme mit mehr als 1 GB Arbeitsspeicher gar nicht mit Windows angeboten.[27] Windows XP wird mittlerweile bei der Vorinstallation durch Windows 7 Starter ersetzt, Netbooks durften von den OEM-Herstellern nur noch bis 22. Oktober 2010 mit Windows XP vorinstalliert werden.[28]

Zudem werden viele Netbooks mit verschiedenen Linux-Versionen ausgeliefert; im Falle des Eee PC beispielsweise mit einer angepassten Version der Linux-Distribution Xandros.[29] Auch sollen laut Intel „die kommenden mobilen Internet-Devices mit Linux laufen“.[30] Neben dem bei Asus eingesetzten Xandros finden sich auch das Fedora-Derivat Linpus (beim Acer Aspire One)[31] und SUSE Linux Enterprise Desktop 10 von Novell[32][33] als Linux-System auf derartigen Rechnern. Die Geräte von Dell und Toshiba benutzen eine angepasste Ubuntu-Version.[30] Im Zusammenhang mit der Vorstellung des Atom-Prozessors hat Intel unter dem Namen Moblin ein Entwicklerportal gegründet, auf dem man Linux-Kernel-Patches anbietet, die eine weitere Anpassung des Systems an die Stromsparfunktionen der Plattform ermöglichen. Hierfür angepasste Linux-Systeme sind bisher von Xandros und Ubuntu angekündigt. Xandros verspricht hierbei eine Steigerung der Akkulaufzeit um 25 %.[34]

Ein weiteres linuxbasierendes Betriebssystem, das bislang in Mobiltelefonen und Tablet-PCs eingesetzte Google Android, wurde im Februar 2009 von Google für den Einsatz in Netbooks angekündigt.[35][36]

HARDWARE

Die Hardwareausstattung von verschiedenen Netbooks unterscheidet sich nur wenig. Ein im Vergleich zu normalen Notebooks sehr langsamer Prozessor wird mit einem älteren Notebook-Chipsatz mit integrierter Grafikeinheit verbunden. Als Datenspeicher kommen teilweise Solid State Disks, zum größten Teil aber 2,5"-Festplatten zum Einsatz. Die verwendeten Displays haben zumeist eine (eher ungewöhnliche) Auflösung von 1024 × 600 Pixeln; einige Netbooks haben HD-ready-Displays.

Netbooks, welche von Mobilfunkanbietern subventioniert mit Vertrag angeboten werden, beinhalten generell ein eingebautes Mobilfunkmodem mit entsprechender SIM-Karte. Üblich sind weiterhin teilweise Bluetooth und ein integriertes W-LAN-Modem.

PROZESSOR

Der Asus Eee 700 bzw 701 basierte noch auf einem Celeron-ULV-Prozessor, der von den ursprünglichen 800 oder 900 MHz nochmals um etwa 1/3 verlangsamt wird, um so den Energieverbrauch zu senken. Spätere Modelle verwenden dann Prozessoren, die speziell für diese Geräte und die in den Anforderungen sehr ähnlichem UMPCs gedacht sind.

Die meisten Netbooks verwenden hierbei die Intel-Atom-Prozessoren, die zwischenzeitlich mehrfach verbessert wurden. Teilweise werden diese aufgrund der sehr niedrigen Leistung der integrierten Grafikeinheit mit Nvidia-ION-Grafikkernen kombiniert.

Von AMD wurden Netbooks anfangs eher abgelehnt, eingesetzt wurden vereinzelt die veralteten Geode-Prozessoren oder verschiedene AMD-Neo-Versionen. Seit Anfang 2011 steht mit AMD Fusion jedoch eine für diesen Bereich besonders geeignete Architektur zur Verfügung, die sich auch am Markt verbreitet.

Einige Anbieter, unter anderem Hewlett-Packard, setzen auch auf einen C7-Prozessor von VIA, der als preisgünstiger aber deutlich langsamer als die Intel-CPUs gilt. Als Nachfolger erschien hier der pinkompatible VIA Nano, der zumindest mit Intel gleichziehen soll.[37] Um diesen herum haben VIA und Nvidia eine komplette Plattform für Netbooks und UMPCs entwickelt.

Ebenfalls finden sich Netbooks auf dem Markt, die einen besonders stromsparenden x86 SoC verwenden.[38] Gleichzeitig finden sich in besonders günstigen Geräten auch Prozessoren, die die MIPS-Architektur verwenden.[39] Derzeit in der Entwicklung befindet sich zudem eine auf die ARM-Architektur portierte Version von Ubuntu-Linux, welches mit den entsprechenden Prozessoren eingesetzt werden soll. ARM verspricht sich einen deutlichen Vorsprung im Stromverbrauch gegenüber Intel.[40] Laut Intel liegt dies aber nicht an der Architektur selbst, sondern an den bisherigen Implementierungen. Intel plant, in Zukunft x86-CPUs auf den Markt zu bringen, die nicht mehr Strom verbrauchen als ARM-CPUs.

Datenspeicher

Durch die Optimierung auf geringen Stromverbrauch, günstigen Preis und kompakte Bauform erscheinen übliche Notebook-Festplatten für Netbooks teilweise überdimensioniert. Aus diesem Grund verfügten die ersten Geräte dieser Klasse ausschließlich über Solid-State-Drives (SSD) mit einer Kapazität von wenigen Gigabyte. Festplatten werden in diesen Größen nicht mehr angeboten und würden in den Geräten wesentlich mehr Platz verbrauchen. Mit dem Aufkommen größerer Netbooks mit einer Bilddiagonalen von 9 bis 10" werden jedoch zunehmend konventionelle 2,5"-Festplatten verbaut – üblicherweise mit 160, 250 oder 320 GB –, die einige Vorteile der Solid-State-Drives wie beispielsweise die bessere Stoßfestigkeit nicht mehr bieten, dafür aber wesentlich mehr Datenspeicher für den gleichen Preis bieten.



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