GESCHICHTE

In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre wurden Notebooks unterhalb der Standardgröße als „Mini-Notebooks“ bezeichnet (siehe z. B. c't 15/1998: „Bewegung im Mini-Notebook-Markt“ [7]). Der erste in Deutschland bekanntere Typ war das Libretto von Toshiba, das bei Veröffentlichung über 5000 DM kostete. In Ostasien gab es 1998/99 einen Trend zu Mini-Notebooks; diese konnten sich in Europa nicht durchsetzen. Die Kategorie verschwand daraufhin – mit Ausnahme einiger Acer-, Toshiba- und Sony-Modelle – für einige Jahre vom Markt. Heute wird diese Gerätekategorie, nach der Preis- und Leistungsdefinition nach wie vor teuer und leistungsfähig, als Subnotebook vermarktet.

Die Idee, ein sehr kleines und mit nur begrenzter Leistung ausgestattetes Notebook anzubieten, gab es bereits lange vor den heutigen Netbooks, derartige Geräte spielten aber am Markt nur eine untergeordnete Rolle. Ein Beispiel hierfür ist ein Gerät des Herstellers Psion aus dem Jahr 2000, das erstmals die Bezeichnung „Netbook“ verwendete.

Weitere in Bezug auf ihre geringe Größe und eingeschränkte Leistung mit heutigen Netbooks vergleichbare Geräte waren Intels Classmate PC und der OLPC XO-1. Beide Geräte sind zunächst als günstige und robuste Notebooks für den Einsatz durch Schüler in Schwellenländern gedacht; ein Verkauf an private Kunden war zunächst nicht vorgesehen. Die Geräte sind inzwischen jedoch auch in Europa und den USA erhältlich; zum Teil jedoch nur unter der Bedingung, ein weiteres zu spenden.[8]

Auf einer sehr ähnlichen Basis, jedoch für erwachsene Privatkunden gedacht, entstanden schließlich die heute als Netbook bezeichneten Geräte. Das erste Netbook dieser Art war der Asus Eee PC 700, der im Oktober 2007 in Taiwan eingeführt wurde und seit Januar 2008 in Deutschland erhältlich ist. Der Hersteller hatte anfangs aufgrund hoher Nachfrage mit Verfügbarkeitsproblemen zu kämpfen.[9] Inzwischen sind von diversen Anbietern ähnliche Geräte vorgestellt worden. Im ersten Halbjahr 2009 wurden weltweit etwa 13,5 Millionen Geräte verkauft.[10]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Netbook

 

Marktentwicklung

Nach einer Studie des Marktforschungsanbieters Gartner machten Netbooks bereits im zweiten Quartal 2008 3 % des weltweiten PC-Marktes aus, bevor viele der großen Anbieter überhaupt derartige Geräte anboten.[18] Im dritten Quartal 2008 stieg dieser Anteil im Wirtschaftsraum Europa, Nahost und Afrika (EMEA) zusammen auf 10 %, in den USA auf 5 %.[19] Eine andere Studie berichtet von 7,7 % für EMEA und nennt mit 2,2 Mio. Geräten erstmals konkrete Zahlen.[20]

Von Analysten wurde das Netbook-Konzept als eine Herausforderung für die marktdominierende Position des Betriebssystem-Herstellers Microsoft gewertet, da durch die Konzentration auf grundlegende Funktionen und Internetnutzung das Betriebssystem unwichtiger werden könnte[21] und somit auch die Weiterentwicklung von benutzerfreundlicheren Linuxsystemen von breiterem kommerziellen Interesse sein könnte. Das zeigte sich beispielsweise in den Bemühungen von Intel um das Moblin-Projekt.[22] Diese Vision hat sich bis 2012 jedoch nicht bewahrheitet: ursprünglich eine reine Linux-Domäne, hat sich bei den Netbook-Verkäufen mit vorinstallierten Betriebssystem der Windows-Anteil, mit dem verfügbar werden von Windows XP als Option 2008, bis 2009 auf über 90 % erhöht.[3] Auch hatten Netbooks mit vorinstallierten Linux-Distributionen mit überproportionalen Rückgabe- und Umtauschquoten durch die Käufer zu kämpfen.[23]

Seit der Einführung der Tablet-PCs hat sich die Situation auf dem Markt für Netbooks im Jahr 2011 verändert. Der zunehmende Konkurrenzdruck hat im ersten Quartal 2011 zu einem deutlich niedrigeren Absatzvolumen geführt, als dies von den Herstellern angenommen wurde. Microsoft veröffentlichte jüngst Zahlen, die einen im Vergleich zum Vorjahresquartal 40%igen Rückgang der Netbook-Verkäufe im ersten Quartal 2011 belegen.[24]

Quelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Netbook

 

Psion und Intel beenden Rechtsstreit um den Begriff "Netbook"

Der kanadische Hersteller Psion Teklogix gibt seine Ansprüche an dem von ihm als Marke registrierten Begriff "Netbook" auf. Das Unternehmen hat sich laut Mitteilung auf die Beilegung eines Rechtsstreits mit Intel geeinigt und zieht die Registrierung der Marke zurück. Psion werde auch gegenüber anderen Unternehmen keine Ansprüche geltend machen. Weitere Details der Einigung wurden nicht bekannt.

Ende vergangenen Jahres hatte eine Londoner Anwaltskanzlei im Auftrag von Psion Unterlassungsanordnungen an Webseitenbetreiber verschickt, die den Begriff "Netbook" verwenden, Google nahm den Begriff in seine Sperrliste für Adwords-Werbung auf . Daraufhin hatte im Februar 2009 Intel beim Bezirksgericht von Nordkalifornien geklagt, um Psion die Rechte an der Marke "Netbook" zu entreißen. Im selben Monat beantragte Dell beim US-amerikanischen Patent- und Markenamt die Löschung der Marke. Psion reichte im März gegen Intel eine Gegenklage ein.(Andreas Wilkens) / (anw)

Quelle: http://www.heise.de/ct/meldung/Psion-und-Intel-beenden-Rechtsstreit-um-den-Begriff-Netbook-220481.html

 

Kommunikation

Vorgesehen für die mobile Nutzung ist der WLAN-Standard. Auch Bluetooth-Module sind vergleichsweise häufig eingebaut. Eher selten (Beispiel: Samsung NC10 BH) sind jedoch integrierte UMTS-Module zu finden, die für den mobilen Internetzugang außerhalb von Hot Spots benötigt werden. Durch das eingebaute UMTS-Modul wird keine USB-Schnittstelle für einen UMTS-Stick benötigt.

Qelle:http://de.wikipedia.org/wiki/Netbook

 

TESTSIEGER mit 1.8 vom 05/2012 . 1. platz unter den Netbooks

Asus Eee PC 1011CX-_027S Netbook - Intel ® Atom N2600 ATOM - Bildschirmgröße: 25,65 cm / 10.1 Zoll - Taktfrequenz: 1600 MHz - Festplattenspeicher: 320 GB - Arbeitspeicher (RAM): 1024 MB

Quelle:http://www.testsieger.de/k/computer-und-konsole/notebook-und-co/netbooks.html

Hir kann man gut die Netbook eigene größe sehen.


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